No more Erstsemester




Des is jo de Woahnsinn.

Das war also das erste Semester. Das erste Semester ist rum und ich hab immer noch den Drang euch von meinem "Einstieg" ins Studentenleben zu erzählen, dabei bin ich jetzt ja schon fast ein alter Hase, ne?! Ich lehne mich zurück, falte dekadent die Hände vor mir auf dem Bauch und beglückwünsche mich über meine neu erworbene Weisheit. Seid bereit, Theater dieser Welt, jetzt kommt ein Profi!
Ach so'n Müll.
Übrigens, schmeißt alle eure Vorstellungen vom Theaterwissenschafts-Studium über den Haufen! Niemand erklärt euch irgendwas über die Geschichte des Theaters, alles was man darüber erfährt, erfährt man scheinbar zufällig. So als Nebeninfo zu irgendeinem anderen viel wichtigeren Thema. Und Inszenierungs-Analyse ist ja sowas von primitiv und uncool. Ja komisch, was lernt man denn dann da? Alles was mit Theater zu tun hat, so einfach ist das! Man kann fast alles mit Theater verbinden, mussten wir alle feststellen. Alles , nur nich Dramen. Weil wer sagt denn dass Theater mit Dramen verbunden ist, was für eine irrwitzige konventionelle Idee, weiß gar nicht wie man da drauf kommt. Das Postdramatische Theater ist alles!!

Okay, nu wisst ihr Bescheid, HÄH?
Das war nich nur ein Semester Theaterwissenschaft, sondern (achtung, jetzt kommt eine elegante Überleitung)

Ein Semester in der Pladde!

Ich habs endlich geschafft Fotos von meiner wundervollen Wohnsituation zu machen. Ich lade euch ein auf eine Reise in ein unbekanntes Land.....




Das Studentenwohnheim in Leipzig Grünau in der Straße mit dem schönen Namen "Mannheimer". Lasst uns näher gehen!




Symmetrie die anspricht.

Wir sind fast da!

Ich bin ja schon so aufgeregt!


Dramatische Musik.


Noch dramatischere Musik.

Jetzt hab ich die Tür aufgemacht. Aber ich lasse euch nicht den Vortritt, zu riskant.


Und hier wohn ich! Ach nein, das ist ja der Keller. So ein Versehen aber auch.


Auf in den Fahrstuhl!

Er ist stecken geblieben! Oh nein! Zum Glück habe ich eine Kamera dabei um meine Verzweiflung für die Nachwelt fest zu halten, wenn nur noch mein Skelett gefunden wird.


Ging ja doch nochmal gut. Man der Gang sieht hübsch aus, da lässt sichs leben.
Ah ne. Falsche Richtung.


Jetzt stimmt die Richtung.




Immer gerade aus, da simma auch schon. Ob wohl wer zu Hause ist?

Erstma Schuhe aus!

Vorne der.. "Gang".. und rechts das...ja.. "Bad"...








Und der Beweis dass ich fürs Fotos-anordnen kein Talent habe.

Wir wollten Bergsteigen gehen, aber das ist so teuer, deshalb haben wir uns einen Berg in der Wohnung gebaut. (Achtung, Witz!)



Die Superküche.





Endlich Student!



Der allerwichtigste Raum! Und ein klares Statement.








Ja...




Ick hab Spaß.





Trotz Ausblick:








TSCHÜSSIEE!


PS: Achja, im Abspann noch ein paar Spracheigenheiten hier:

Pfannkuchen = Berliner
Eierkuchen = Plinsen = Pfannkuchen
TSCHÜSSIE = gängige Verabschiedungsform, nur in gewisser Lautstärke möglich
Kniepen = Petzen (das das weh tut, nich das das Kameradenschweine tun)
3/4 8 = Viertel vor 8
Es ist ja schon um 3 = Es ist ja schon 3
Schnitte = Stulle = Stück Brot
Bräuler = Brathähnchen
Bulette = Frikadelle
Mutti/Vati = ...
Wo machstn hin? = Wo gehst du hin?


Ich mach dann mal los = Ich geh dann mal los
(geniales Schlußwort)

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1 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

hahaha wunderschöööön in der tat!! die war schon möbliert, ne? und was zahlst du?

lieb dir, käsrin

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